Virtualisierung mit VMWARE vSphere, Microsoft HyperV, PROXMOX, etc.

Virtualisierung bestehender Umgebungen durch direkte Virtualisierung oder Erstellung neuer Virtueller Server und systematischer Übernahme. Bei der Migration bestehender Systeme gibt es mehrere Wege die Unternehmensdienste zu virtualisieren und somit ein nahezu hardware-unabhängiges betreiben sicherzustellen. Hiermit möchten wir Ihnen mehrere Möglichkeiten und unsere darin erlangten Projekterfahrungen aufzeigen.

Direkte Virtualisierung

unter direkte Virtualisierung verstehen wir die Migration von Serversystemen mittels Konverterprogrammen

Vorteile:
  • Die direkte Virtualisierung bestehender Server eignet sich besonders für Systeme die z.B. nicht mehr unter Wartung liegen oder eine Neueinrichtung mangels Dokumentation sichergestellt werden kann
  • Nicht gewünschte Anwendungen/Dienste können systematisch entfernt werden (Säubern der Registry)
  • Server können in kürzester Zeit migriert werden
Nachteile:
  • Bestehende Treiber bleiben integriert und können selten vollständig entfernt werden
  • Reste alter Dienste, die nicht vollständig deinstalliert wurden, belasten evtl. den Betrieb

Indirekte Virtualisierung / Neuerstellung

Bei dieser Variante werden neue virtuelle Server (VM’s) installiert und die Dienste systematisch manuell migriert.

Vorteile:
  • Fehlerhafte Systeme können durch die neue Bereitstellung bereinigt bzw. neu geplant werden
  • Die Aufteilung/Zusammenlegung von Diensten bzgl. Ressourcennutzung kann optimal geplant werden
Nachteile:
  • Längere Migrationszeiten durch Neuinstallation

Auch die Auswahl der Virtualisierung -Plattform sollte gut überlegt sein. Hier gibt es sowohl gute open source Systeme, wie auch kommerzielle Lösungen. Auch open source Lösungen wie PROXMOX bieten eine gute Basis und viele Skalierungsmöglichkeiten.